Neuköllner Gedenkbuch der Juden

 Anmerkungen zum Umgang mit dem „Neuköllner Gedenkbuch“


Die Angaben im „Neuköllner Gedenkbuch“ basieren auf den Daten, die veröffentlicht wurden im „Gedenkbuch Berlins der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus“ (hrsg: Freie Universität Berlin. Zentralinstitut f. sozialwissenschaftliche Forschung) Berlin, Edition Hentrich, 1995

Eine Mitarbeiterin des Projektes Stolpersteine hat die Daten aus dem Berliner Gedenkbuch herausgefiltert, die sich auf Neuköllner Bürgerinnen und Bürger beziehen. Interessierten Neuköllner Bürgerinnen und Bürgern soll so der Zugang zu den bisher in Buchform veröffentlichten Daten einfacher gemacht werden. Zusätzlich hat die Mitarbeiterin die historische Straßenangabe ergänzt durch die heute aktuelle Straßenbezeichnung. (Beispiel: Steinmetzstraße / jetzt: Kienitzer Straße).

Das Neuköllner Gedenkbuch ist jedoch kein Ersatz für eigene Recherchen!

Seit Drucklegung des Gedenkbuches im Jahr 1995 sind eine Reihe neuerer Forschungsergebnisse bekannt geworden. Daher ist es erforderlich, in jedem Fall auch folgende Datenbestände zu prüfen, die teilweise genauere oder weitergehende Informationen vermitteln können: Gedenkbuch Bundesarchiv - Datenbank Yad Vashem
(siehe andere Recherchelinks)

Ferner ist zu beachten, dass im Berliner Gedenkbuch auch Personen unter Adressen aufgeführt worden sind, die öffentliche oder soziale Einrichtungen bezeichneten, z.B. Iranische Str. 2 = Jüdisches Krankenhaus Wedding. Im Neuköllner Gedenkbuch sind jedoch nur die Daten übernommen worden, die sich auf eine Neuköllner Adresse beziehen.

Angaben zu Deportationszeiten und Deportationsorten sollten ebenfalls überprüft werden anhand des Buches:

„Die “Judendeportationen” aus dem Deutschen Reich 1941-1945“ – Alfred Gottwaldt und Diana Schulle, Wiesbaden 2005.

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