Galerie im Saalbau

Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin
U & S-Bahn: Karl-Marx-Straße (U 7)
Tel. 030 / 90239-3772
Öffnungszeiten: Di–So, 10–20 Uhr

So finden Sie uns:

Link zum Stadtplandienst

 

Die Galerie im Saalbau besteht seit 1990. Sie versteht sich als kleine Galerie „Vor Ort“, in der Neuköllnern Kunst von (zumeist) Neuköllnern präsentiert wird. Sie zielt bewusst auf die Bedürfnisse der Bewohner des Bezirks und berücksichtigt lokale Besonderheiten. weiter »

Galerie im Saalbau, Eingang

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Weltbürger

22. Juni - 30. Oktober 2010
650 Jahre Neukölln in Lebensgeschichten
Eröffnung: Sonntag, 20. Juni, 12 Uhr

Der multikulturelle Berliner Hotspot Neukölln – ehemals Rixdorf – feiert im
Jahr 2010 sein 650-jähriges Gründungsjubiläum. Das Projekt „Weltbürger“
fragt aus diesem Anlass nach den Geschichten seiner aus über 160 Nationen
eingewanderten Bürger. Deutlich wird: Die erzählten Lebensgeschichten sind
auch multiperspektivische Weltgeschichte.
Im Begleitprogramm des gemeinsam mit Neuköllnern erarbeiteten Ausstellungsprojektes sind vielfältige Gespräche, Foren und Debatten zur gesellschaftlichen Verankerung eines multiperspektivischen inklusiven Geschichtsverständnisses geplant.

In der Ausstellung "Weltbürger. 650 Jahre Neukölln in Lebensgeschichten" werden die Biographien von 15 erwachsenen NeuköllnerInnen unterschiedlicher Herkunft vorgestellt. Der besondere Fokus liegt dabei auf der (welt-)historischen Erfahrung der Portraitierten.
Ergänzt werden sie durch die Perspektiven von Jugendlichen: auf ihre eigene Geschichte und auf die Geschichte(n) und Traditionen, auf die sie in ihrem Alltag stoßen.

Aus der Sicht von Neuköllner Filmemacherinnen und Filmemachern schließlich, werden Sie auf eine rasante filmische Tour zu Neuköllner „Orten der Erinnerung" geschickt. Dieses Projekt "Neukoelln in Moped" wurde kuratiert von INTRANSITos / Alejandra Borja und Jana Taube im Rahmen des Projektes Neukoellnimport.

Mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen gestalten sie alle heute Berlin. Und es ist das Hauptanliegen der nicht-nur-deutschen Berliner: Das Gestalten der Zukunft.

Ausstellung, Begleitprogramm und Forschungen zur Geschichte der Bewohner Neuköllns wurden unterstützt durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und den Fonds Soziokultur.

Und hier gehts zur ausführlichen Blog-Seite des Projekts.

Neuköllner mit weltgeschichtlicher Erfahrung. Während seiner Militärzeit in Istanbul erlebte H.D. den Militärputsch von 1960.

 Blick in den zentralen Ausstellungsraum. Foto: Simon